Sonntag, 20. März 2016

Sonntag-Extra: Fanfiction

Vor über einem halben Jahr hatte ich DIESEN Post veröffentlicht, in dem ich euch Pläne für die Zukunft vorgestellt hatte und in einem Kommentar hatte sich ein Leser gewünscht, dass wir eine Fanfiction schreiben und diesem Wunsch möchte ich jetzt gerne nach etlicher Zeit nachkommen. Ich lese NIE Fanfictions, daher hoffe ich, dass euch der Anfang gefällt. :D
Eure Aufgabe besteht jetzt darin, in den Kommentaren die Geschichte weiterzuschreiben.

"Das macht £1,50", sage ich. Mir wird das Geld vom Kunden hingehalten. "No control, no controhohol", singt eine Mitarbeiterin leise neben mir an der Kasse. "Lass das!", zische ich ihr zu. "Ich kann es nicht mehr hören." Ich kann meine Mitarbeiterin nicht leiden. "Wieso stehst du so auf diese Band? Hast du dir die mal angeguckt?" "Ich mag One Direction", sagt sie unschuldig. "Ich nicht". Ich nehme das Rückgeld aus der Kasse und ziehe den Kassenbon. "Bitteschön", sage ich und schaue das erste Mal zum Kunden auf. Ich erstarre. Dort steht ein junger Mann mit schulterlangen Locken. Täglich sieht man ihn in den Nachrichten mit seiner Band. Er versucht sich ein Lächeln zu verkneifen. Er merkt, dass ich ihn erkannt habe und kann ein Lachen nicht mehr unterdrücken. "'Tschuldigung", nuschel ich ihm entgegen. Mit "Einen schönen Tag noch", versuche ich die Situation noch zu retten. "Gleichfalls", sagt er und geht Richtung Ausgang. Vor der Tür bleibt er noch einmal stehen und grinst mir einmal zu bevor er geht. Ich bleibe erstarrt hinter der Kasse stehen.
Obwohl das "Treffen" mit Harry schon einen Tag her ist, bin ich immer noch perplex. Manche Mädchen hätten ihn vielleicht um ein Bild, ein Autogramm oder eine Umarmung gefragt. Beim Einräumen der Regale kann ich an nichts anderes denken. Er sah doch irgendwie anders aus, als in den ganzen Zeitschriften. Erwachsener. Aber die Hose, die er getragen hat, ging gar nicht. "Entschuldigung?". Ich werde aus meinen Gedanken gerissen und drehe mich erschrocken in die Richtung, aus der die Stimme kam. Und da steht er schon wieder. Wenn man vom Teufel spricht.

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